Verwendung von destilliertem / deionisiertem / demineralisiertem / hochreinem Wasser kurz VE-Wasser (vollentsalztes Wasser) genannt

Was ist VE-Wasser?

VE-Wasser enthält im Vergleich zu Stadtwasser keine störenden Ionen wie z. B. Härtebildner (Calcium, Magnesium) oder andere Ionen außer H+ und OH-(H2O).

Die unterschiedlichen Bezeichnungen von VE-Wasser sind in seiner Herstellung begründet. Destilliertes Wasser wird (wie der Name sagt) durch Destillation hergestellt. Deionisiertes oder demineralisiertes Wasser wird gewonnen, indem man Wasser über Ionenaustauscher leitet. Dabei werden dem Wasser alle Ionen bis auf H+ und OH- entzogen. Eine weitere Möglichkeit VE-Wasser herzustellen ist die Osmose. Hier wird Wasser durch eine semipermeable Membran geleitet, die nur hochreines Wasser durchlässt. VE-Wasser ohne Zusätze im Ultraschallbad VE-Wasser ohne entsprechende Zusätze wie STAMMOPUR/TICKOPUR nicht direkt in der Ultraschall-Schwingwanne von Kompaktgeräten (1.4301-Edelstahl) einsetzen, da dies zu einer verstärkten Kavitationserosion bis hin zum Lochfraß am Wannenboden führt.

VE-Wasser ohne Zusätze im Ultraschallbad

Ist die Benutzung von VE-Wasser ohne Zusätze verfahrensbedingt notwendig, ist immer ein Einsatzgefäß zu verwenden. Bei Geräten mit geschweißten Schwingwannen und Tauchschwingern aus Edelstahl 1.4571 ist eine geringere Erosion beim Einsatz von VE-Wasser zu erwarten als bei Wannen aus Edelstahl 1.4301.

VE-Wasser mit Zusätzen im Ultraschallbad

Vorteilhaft ist der Einsatz von VE-Wasser in allen Ultraschall-Geräten mit den entsprechenden Reinigern oder Desinfektionsmitteln. Die Reinigung ist intensiver, es kann in vielen Fällen auch niedriger dosiert werden als bei der Verwendung von Stadtwasser.